Krebs zweithäufigste

Krebs zweithäufigste Todesursache

Rezar: „Häufigkeit von Krebs bei Frauen und Männer um 15 Prozent zurückgegangen.“

Die Österreichische Krebshilfe (ÖKH) Burgenland feiert nächstes Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. „Die Krebshilfe ist die größte Organisation Österreichs, die professionell Hilfe für Krebspatienten anbietet. Die Österreichische Krebshilfe Burgenland gewährt auch Zuschüsse für medizinische Geräte, die zur Krebsbehandlung, Früherkennung oder Vorsorge dienen und an ein Studienprojekt gebunden sind und unterstützt Vorsorgeprojekte. Eine moderne zukunftsorientierte Gesundheitspolitik ist gefordert, präventive Maßnahmen zu setzen. Die von der Österreichischen Krebshilfe Burgenland geleistete Arbeit ist ein wichtiges Element in diesem Versorgungsreigen“, sagt Landesrat Peter Rezar. Krebs ist nach Herzkreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache im Burgenland.  Die Krebshilfe Burgenland ist ein Verein, der ausschließlich aus Spenden finanziert wird. Im Rahmen einer Festveranstaltung der ÖKH Burgenland wurden heute in Oberwart zwei engagierte Helfer ausgezeichnet.

„2009 verstarben im Burgenland 1.358 Menschen an Krebs. Die häufigste Krebserkrankung bei Männern ist der Prostatakrebs, bei Frauen der Brustkrebs. Jährlich erkranken in Österreich etwa 36.000 Menschen an Krebs, Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Im Burgenland treten rund 1.300 Neuerkrankungen pro Jahr auf“, so Gesundheitslandesrat Peter Rezar. Es gibt aber auch Positives zu berichten. „Im langfristigen Trend zeigen sich unter Berücksichtigung der Veränderung der Altersstruktur bei den Männern nach einer Zunahme bis ins Jahr 2003 nun Werte, die deutlich unter denen von 1997 liegen. Bei den Frauen war ebenfalls eine deutliche Abnahme des Krebsrisikos zu verzeichnen. Im Vergleich 2007 zu 1997 hat die altersstandardisierte Inzidenzrate bei Männern um 15% abgenommen und ist auch bei den Frauen um 15% zurückgegangen“, betont der Gesundheitslandesrat. Rezar führt das auf die gezielte Informationspolitik und neue Methoden in der Früherkennung zurück. Auch die Aufklärungsarbeit der Krebshilfe Burgenland habe zu dieser positiven Entwicklung beigetragen, so Rezar.

Die burgenländischen Gesundheitsvorsorgeprogramme zielen auf die Vermittlung gesundheitsfördernder Lebensweise und damit auch auf die Verhinderung von Krebs ab. Rezar: „Dank guter und immer besserer Vorsorge- und Diagnosemöglichkeiten können wir Krebs in den meisten Fällen rechtzeitig erkennen und behandeln. Ganz entscheidend im Genesungsprozess ist für mich neben der Therapie, die Betreuung während der Behandlung und die Nachsorge. Mit einem wichtigen Teil der Nachsorge – mit der Rehabilitation - beschäftigt sich der Sonnberghof in Bad Sauerbrunn.“

Im Sonnberghof Bad Sauerbrunn ist auch die Österreichische Krebshilfe Burgenland angesiedelt. „Die Hauptaufgaben liegen vor allem in der Information sowie in der Realisierung von Maßnahmen zur Vermeidung und Früherkennung von Krebserkrankungen. Ebenso wichtig ist die professionelle Hilfe und Beratung von Erkrankten und deren Angehörigen. Darüber hinaus unterstützen wir, wenn Mitteln bleiben, die Forschung“, sagt der Präsident der Österreichischen Krebshilfe Burgenland, Prim. Dr. Wilfried Horvath.

Die ÖKH Burgenland ist ein Verein, der ausschließlich aus Spenden finanziert wird, betont ÖKH Burgenland-Schriftführer Primarius Dr. Walter Kuber. Elisabeth Schranz und Ewald Tölly aus Oberwart wurden mit der Ehrenmedaille der Krebshilfe ausgezeichnet.

Bildtext Bild 1(v.l.n.r.): Prim. Dr. Wilfried Horvath, Präsident ÖKH Burgenland, ÖKH Burgenland Geschäftsführerin Andrea Konrath, LR Dr. Peter Rezar, die geehrten KR Ewald Tölly und Elisabeth Schranz mit Prim. . Doz. Dr. Walter Kuber und Bürgermeister LAbg. Gerhard Pongracz

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