Mundhygiene

Qualitätssteigerung im Bereich der Mundhygiene

Erster Ausbildungslehrgang zur Prophylaxeassistentin im Burgenland

Nach Verhandlungen zwischen den Vertretern der Österreichischen Zahnärztekammer und dem Bundesministerium für Gesundheit ist es gelungen, ein völlig neues Konzept für die Ausbildung zur „Prophylaxeassistentin“ zu etablieren. Die diesbezügliche normative Verankerung ist mit 1. Jänner 2013 in Kraft getreten und stellt nach der Grundausbildung zur zahnärztlichen Assistenz einen entscheidenden Schritt zur Höherqualifikation der zahnärztlichen Assistentinnen dar. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser neuen Zusatzausbildung darf die Prophylaxeassistentin in den Ordinationen „selbständig“ an den PatientInnen arbeiten. Die Landeszahnärztekammer Burgenland freut sich, als erste Kammer in Österreich diesen Ausbildungskurs nach den neuen bundesweit einheitlich geregelten Richtlinien anbieten zu können. Das Land Burgenland unterstützt diese berufliche Weiterbildung der Kursteilnehmerinnen im Rahmen der Arbeitnehmerförderung.

„Mundgesundheit gewinnt ständig an Bedeutung. Kaum eine zahnärztliche Ordination kommt heute ohne eine gut ausgebildete Prophylaxeassistentin aus, denn die Prophylaxe ist ein zukunftsorientierter und äußerst positiv besetzter Arbeitsbereich.  Mit dieser Zusatzausbildung sind eine höhere Qualifikation und eine wichtige Aufwertung eines ganzen Berufsstandes gelungen. Durch diese neue fachliche Kompetenz der Mitarbeiterinnen wird aber auch die Behandlungsqualität in den Zahnarztpraxen gesteigert. Die Gesundheitsakademie des BFI hier in Jormannsdorf, die sich als Ausbildungszentrum für die Weiterbildung in Gesundheitsberufen etabliert hat, wird einmal mehr mit einem neuen Angebot bereichert“, so Gesundheitslandesrat Dr. Peter Rezar.

Eine Prophylaxeassistentin arbeitet eigenständig am Patienten und führt die Mundhygiene durch. Die Ausbildung erhöht nicht nur das Tätigkeitsspektrum der zahnärztlichen Assistentin, sondern steigert auch den Wert am Arbeitsmarkt. Dieser Kurs zeichnet sich durch die intensive Verbindung von Theorie und Praxis, sowohl im Labor als auch am Patienten aus. Die Hauptziele verfolgen die Sicherheit bei den manuellen Fähigkeiten und die individuelle Patientenbetreuung in PAss-spezifischen Fachgebieten, wie beispielsweise Befundung, Mundhygiene-Instruktion, Ernährungsberatung oder Fluoridanwendung. In den Modulen des rund fünf Monate dauernden Kurses werden sowohl die theoretische, als auch die praktische Ausbildung im Feld der Prophylaxe berücksichtigt.

Gestartet wurde der Ausbildungskurs im Jänner 2013, der Abschluss erfolgt Ende Juni dieses Jahres mit einer kommissionellen Prüfung. Auf Grund der großen Nachfrage und des Erfolges des ersten Ausbildungslehrgangs wird am 20. September bereits der zweite Ausbildungslehrgang starten. Sekretariat und Anmeldung: Dipl.PASS Petra Bischof-Oswald, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel: + 43 (0) 664 / 130 40 46.  

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