Gesundheitsbarometer Burgenland

 Gesundheitsbarometer Burgenland

unverändert hoch

 

Versorgung im Burgenland wird als gleich gut oder sogar besser als im Rest von Österreich gesehen

 

Das Institut für Strategieanalysen (ISA) hat im Auftrag des Burgenländischen Gesundheitsfonds die zweit Welle des Gesundheitsbarometers Burgenland durchgeführt. Ziel der telefonischen Befragung war es, Basisdaten über die Einstellungen und Meinungen der burgenländischen Bevölkerung zu erheben. „Die  Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem im Burgenland ist auch bei der zweiten Befragung sehr groß ist. Rund neun von zehn Personen sind entweder sehr oder etwas zufrieden. Das ist äußerst erfreulich und auch wichtig. Wichtiger für die Planung und Sicherung der Gesundheitsversorgung ist allerdings die Kenntnis jener Bereiche, in denen Unzufriedenheiten und Ängste genannt werden. Gerade diese Ergebnisse geben uns wichtige Hinweise für die Planung und Kommunikation“, betonte BURGEF-Vorsitzender Landesrat Dr. Peter Rezar.

 

Die Feldarbeit wurde von Telemark Marketing zwischen 23. Mai und 8. Juni 2011 durchgeführt. Insgesamt wurden 1.404 BurgenländerInnen ab dem 16. Lebensjahr befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. In jedem Bezirk wurden mindestens 200 Personen interviewt. Die maximale Schwankungsbreite beträgt
+/-2,6 Prozent. „Die Burgenländerinnen und Burgenländer vertrauen dem Gesundheitssystem in ihrem Bundesland. Besonders im Vergleich mit ganz Österreich fällt auf, dass sie die Entwicklung der Versorgung positiver sehen und auch optimistischer hinsichtlich künftiger Entwicklungen sind“, so Prof. Dr. Filzmaier, ISA Institut.

 

Durch das Gesundheitsbarometer sollen mit Methoden der Markt- und Meinungsforschung dreimal jährlich  die Einstellungen der Bevölkerung zur Gesundheit und Gesundheitsversorgung im Burgenland erhoben werden. Die Befragungen erfolgen telefonisch. Es gibt einen fixen Befragungsteil, der sich zum Längsschnittvergleich eignet, einen variablen Teil, mit dem auf aktuelle Problemstellungen reagiert werden kann sowie einen Teil, der direkte Vergleiche mit den Österreichweiten Daten erlaubt. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den fünf Krankenanstalten und auf der niedergelassenen Ärzteschaft.

 

Dazu BURGEF Geschäftsführer Mag. Hannes Frech: „Da wir laufend an der Überarbeitung des ‚Regionalstrukturplan Burgenland’ arbeiten ist es wichtig zu erfahren, welche Bedürfnisse der Bevölkerung artikuliert werden, sodass wir unser Gesundheitswesen noch patientenfreundlicher gestalten können. Es ist befriedigend zu sehen, dass weite Teile der Bevölkerung ein hohes Maß an Vertrauen allen Einrichtungen des Gesundheitswesens entgegenbringen. Gleichzeitig sehen wir uns als Gesundheitsfonds gefordert, die artikulierten Defizite mit den jeweiligen Partnern aufzuarbeiten, um so gemeinsam an der weiteren Optimierung des burgenländischen Gesundheitswesens zu arbeiten.“

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Bildtext (v.l.n.r.): Prof. Dr. Peter Filzmaier, Gesundheitslandesrat Peter Rezar und BURGEF Geschäftsführer Mag. Hannes Frech präsentierten die zweite Welle des burgenländischen Gesundheitsbarometers

 

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

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